Bildung ermöglichen — Perspektiven schaffen
Die „Crosspoint Academy“ ist eine Schule für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Als Low-Budget-Schule richtet sich das Angebot an einkommensschwache Familien, deren Kinder keinen Platz in einer staatlichen Schule bekommen haben oder die sich bewusst für ein kostengünstiges Privatschulangebot entscheiden. Der von den Familien zu tragende Kostenteil fällt an der „Crosspoint Academy „deutlich geringer aus als an anderen Privatschulen.
Zur Entstehungsgeschichte:
Auf einem ehemaligen Farmgelände gründete Bubbles Strangman im Jahr 2000 die Einrichtung „ Immanuel’s Haven“, um Pflegekinder aus schwierigen Verhältnissen zu versorgen. Angegliedert wurde auch eine Schule, um den Kindern aus den umliegenden Townships Bildung zu ermöglichen.
Das Management der Schule gab Strangman an Chris Badenhorst ab, der diese Stellung bis heute inne hat. So konnte die Schule in eine neue registrierte Non-Profit -Organisation mit dem Namen “Crosspoint Academy” übergehen.
Ein unfreiwilliger Umzug im Jahr 2018 ließ die Schule das Farmgelände verlassen. Neue Räume wurden in Strand angemietet, wo sie sich auch heute noch befindet. Dank unserer Spenden konnte die Renovation unterstützt, ein Computerraum und Küche eingerichtet werden.
Von Beginn an setzte die Schule bewusst auf kleine Klassengrößen (maximal 24 Kinder pro Klasse), um eine individuelle Förderung zu gewährleisten. Dieses Konzept hat sich bewährt und wird weiterhin konsequent verfolgt. Neben den Lehrkräften wird auch eine Psychologin beschäftigt, um die häufig stark belasteten Kinder bestmöglich zu unterstützen. Um noch gezielter bei Herausforderungen wie ADHS, Konzentrationsstörungen oder sprachlichen Problemen unterstützen zu können, wurde das Aufnahmeverfahren weiterentwickelt. Jedes Kind wird sorgfältig beurteilt, um möglichst früh mit einer individuellen Förderung beginnen zu können.
Der Großteil der Schüler wohnt in den umliegenden Townships und Trailerparks. In vielen Familien gibt es mehrere Kinder, häufig ist – aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in Südafrika – nur ein Elternteil berufstätig. Dadurch reicht das Einkommen am Monatsende oft nicht aus, um die Schulgebühren rechtzeitig oder überhaupt zu bezahlen. Dies führt immer wieder zu finanziellen Herausforderungen der Schule.
